RW Köln, Krefeld, Mülheimer Derby: Top-Heimspieltage am Wochenende

Da kommt Freude auf schon vor dem Weihnachtsfest: Ab Freitag stehen bei unseren Bundesliga-Teams 4 Heimspiele auf dem Programm – und dabei so Top-Spiele wie der Doppel-Spieltag gegen RW Köln und als weiteres Highlight das Derby gegen Kahlenberg.
Vorbeikommen, anschauen und anfeuern bei diesen wichtigen Spielen in Richtung Play Off:

  • Freitag, 20:00 Uhr: 1. Damen gegen Crefelder HTC in der Lehnerhalle
  • Samstag, ab 14:00 Uhr: 1. Damen und 1. Herren gegen RW Köln am Doppel-Heimspieltag in der Lehnerhalle
  • Sonntag, 12:00 Uhr: Lokalderby gegen Kahlenberg in der innogy Sporthalle

Und für alle, die nicht vor Ort sein können: UHLEN.TV einschalten!

    Und nicht vergessen: heute noch für Timmi Herzbruch als Rising Star of the Year voten!

    Uhlen-Adventsmarkt: 3400 Mal DANKE…

    …sagen wir euch, den Teams, Betreuern, Eltern und Besuchern auf unserem 3. Uhlen-Adventsmarkt am 1. Dezember!
    Es war ein wunderschöner Auftakt der Weihnachtszeit bei kalten Temperaturen, heißem Glühwein und leckeren Waffeln. Und mit eurer Unterstützung ist die Spendensumme von 3.400 EUR für die Rolli Rockers Sprösslinge e.V. und das Raphaelhaus in Mülheim zusammen kommen – einfach toll!

    Weitere Impressionen findet ihr hier: Uhlen-Adventsmarkt 2017.



    Schönes 6-Punkte-Wochenende unserer Bundesliga-Damen

    Klarer Sieg im Derby gegen Raffelberg, Pflichtsieg gegen BW Köln – das 6-Punkte-Wochenende hält unsere Damen in Schlagweite zu den Play-Off-Plätzen vor den nächsten beiden Heimspielen (am Freitag, 20 Uhr gegen Krefeld und am Samstag um 14 Uhr gegen RW Köln)!

    Marcus Lemke, www.derwesten.de:
    Uhlenhorsterinnen sind zurück in der Spur

    Die Frauen des HTCU gewinnen das Derby gegen Aufsteiger Raffelberg mit 10:4. Den klaren Erfolg stellen sie aber erst nach dem Wechsel sicher.
    Nach der Auftakt-Niederlage gegen den Düsseldorfer HC sind die Hallenhockey-Spielerinnen des HTC Uhlenhorst zurück in der Spur.

    Die Hallenhockey-Spielerinnen des HTC Uhlenhorst gewannen die Bundesliga-Duelle beim Neuling Club Raffelberg mit 10:4 (2:2) und gegen Blau-Weiß Köln mit 7:2 (3:0). Damit nehmen sie Kurs auf die Viertelfinal-Teilnahme im bundesweiten Wettbewerb.

    3 Tore erzielte Kathi Kiefer gegen Raffelberg - Foto: Franz Naskrent

    Mit Spannung erwartet war das Lokalduell zwischen Aufsteiger Club Raffelberg, der am ersten Spieltag überraschend Rot-Weiss Köln die Grenzen aufgezeigt hatte, und dem favorisierten HTC Uhlenhorst. 120 Zuschauer sahen eine ausgeglichene und temporeiche erste Halbzeit. Die Ex-Mülheimerin Darja Möllenberg, eine der Leistungsträgerinnen im Duisburger Aufgebot, brachte den Gastgeber bereits in der fünften Minute durch eine verwandelte Strafecke mit 1:0 in Führung. Die Schwestern Katharina Kiefer (9.) und Maren Kiefer (12.) drehten den Spieß zunächst um. Aber noch vor der Pause nutzte Pia Maertens die Chance zum 2:2-Ausgleich, nachdem Franziska Schmiedel den Ball in der Vorwärtsbewegung verloren hatten (26.).

    HTCU nutzte die Fehler der Raffelbergerinnen

    Nach dem Wechsel änderte sich das Bild. Die Uhlenhorsterinnen machten Druck und nutzten die Fehler der Raffelbergerinnen gnadenlos aus. Die Gastgeberinnen wurden in einigen Szenen klassisch ausgekontert. Alica Wahl (32.), Katharina Kiefer (36.), Lynn Neuheuser (38.), Melanie Terber (45.) und Lara Birkner (46.) brachten die nun überlegenen Gäste mit 7:2 in Führung. Für ein wenig Spannung sorgten die Ex-Uhlenhorsterinnen Kira Bauer (50.) und Darja Möllenberg (52.), die den Neuling auf 4:7 heranbrachten. Doch in den Schlussminuten erhöhten Maren Kiefer (2) und Katharina Kiefer noch auf 10:4.

    Maike Schaunig präsentierte sich in sehr guter Form

    Großen Anteil am Erfolg hatte Maike Schaunig. Die Uhlenhorster Nationalspielerin war nach der World League zum Saisonauftakt noch geschont worden. Im ersten Spiel unterm Hallendach präsentierte sie sich bereits in sehr guter Form. „Es hat richtig Spaß gemacht, gerade in diesem emotionsreichen Derby in die Hallensaison einzusteigen. Zu Beginn mussten wir uns auf den körperlich starken Gegner einstellen. Dann haben wir aber alles ‘reingehauen und verdient gewonnen“, sagte Schaunig nach dem Spiel am Raffelberg.

    Die Raffelberg Trainerin Susi Wollschläger meinte: „Wir hätten zur Pause sogar eine knappe Führung verdient gehabt. Nach dem Wechsel sind uns leider zu viele dumme Fehler unterlaufen. Uns war aber vorher schon klar, dass uns so etwas gegen einen solchen Gegner passieren kann.“

    Club Raffelberg -
    HTC Uhlenhorst 4:10 (2:2)

    Tore: 1:0 Möllenberg (5., KE), 1:1 K. Kiefer (9.), 1:2 M. Kiefer (12.), 2:2 P. Maertens (26.), 2:3 Wahl (32.), 2:4 K. Kiefer (36.), 2:5 Neuheuser (38.), 2:6 Terber (45.), 2:7 Birkner (46.), 3:7 Bauer (50.), 4:7 Möllenberg (52.), 4:8 M. Kiefer (53.), 4:9 K. Kiefer (57.), 4:10 M. Kiefer (59.)

    CR: Von dem Borne; Bauer, Küskes, Möllenberg, Helmrich, Thiel, A. Maertens, Frach, Bock, Lobe, P. Maertens
    HTCU: Jovy; Windfeder, Terber, Schaunig, Schmiedel, Birkner, Apeltrath, K. Kiefer, Neuheuser, Wahl, M. Kiefer

    www.hockey.de:

    Mülheim hält Kontakt zur Spitze

    Die Hockeydamen von Uhlenhorst Mülheim bleiben Spitzenreiter Düsseldorf in der Staffel West auf den Fersen. Am Sonntag gelang der Mannschaft von Mark Spieker vor nur 30 Zuschauern ein 7:2 (3:0)-Erfolg gegen Blau-Weiss Köln. „Es war ein insgesamt schwaches Bundesligaspiel. Wir haben nie unseren Rhythmus gefunden, sind nicht gut ins Pressing gekommen, hatten eine unterirdische Passquote und waren im Spielaufbau zu langsam”, räumte der Trainer trotz des klaren Sieges ein. Beste Mülheimer Schützin war Maren Kiefer, der drei Treffer gelangen.

    Obwohl sein Team schon zur Pause 0:3 zurücklag und sich am Ende klar geschlagen geben musste, zeigte sich Gäste-Trainer Jens Lüninghöner zufrieden mit seinem Team. „Das war eine deutliche Steigerung zu der Partie gegen Rot-Weiss Köln am Samstag”, sagte er vor allem mit Blick auf den körperlichen Einsatz seiner Spielerinnen, den er tags zuvor noch vermisst hatte. „Nur ist das eben nicht belohnt worden.”

    Immerhin hatten die Kölnerinnen nach einem 0:4-Rückstand noch auf 2:4 verkürzen können und so kurzzeitig für ein wenig Spannung gesorgt. „Wir haben heute mitgespielt. Das Ergebnis finde ich zu hoch”, betonte der Trainer abschließend.

    Uhlenhorst Mülheim – Blau-Weiss Köln 7:2 (3:0)
    Tore:
    1:0 Maren Kiefer (11.)
    2:0 Lynn Neuheuser (17.)
    3:0 Maren Kiefer (23.)
    4:0 Laura Apeltrath (39.)
    4:1 Denise Werner (39.)
    4:2 Lydia Dibbert (44., KE)
    5:2 Lara Birkner (46.)
    6:2 Katharina Windfeder (57., KE)
    7:2 Maren Kiefer (59.)

    Ferdi und Fürki schlagen mit den Honamas die Niederlande und stehen im Halbfinale

    www.hockey.de:

    World League: Halbfinal-Einzug nach Penalty-Krimi

    Die deutschen Herren haben ihr Viertelfinale beim World-League-Finalturnier in Indien gegen den ewigen Rivalen aus den Niederlanden in einem dramatischen Shootout-Krimi gewonnen. Das Team von Bundestrainer Stefan Kermas lag verdient in Führung, kassierte aber kurz vor der Pause zwei Tore zum 1:2-Pausen-Rückstand. Ein Doppelschlag nach dem Wechsel brachte wiederum die HONAMAS in Führung, die aber in der Schlussminute unglücklich den Ausgleich kassierten. Im Penaltyschießen bewies das junge Team dann aber gute Nerven und gewann. Gegner im Halbfinale am Samstag um 15 Uhr (dt. Zeit) ist nun Weltmeister Australien.

    Tolle Leistung des Nationalteams: Halbfinale bei der Word League - Foto: FIH



    Bundestrainer Stefan Kermas:
    „Vom Ergebnis her ein sehr erfreulicher Tag, dass wir hier das Halbfinale erreichen. Toller Spirit der Truppe, wie sie dieses Spiel mit Aufs und Abs angenommen hat und – nach dem kurzzeitigen Ausgleich in der letzten Spielminute – dann im Penaltyschießen die Bälle verwertet hat. Das spricht für Qualität zum richtigen Zeitpunkt. Im Spiel war ich mit einigen Phasen nicht zufrieden. Zu viele Ballverluste bedingt durch das niederländische Pressing. Das müssen wir besser machen, denn Australien wird uns da im Halbfinale sicher ähnlich körperlich unter Druck setzen. Es war keine spielerische Glanzleistung, aber vom Spirit und körperlichen Einsatz her ein starkes Match, das es uns erlaubt, unsere Reise hier im Halbfinale in zwei Tagen fortzusetzen.“
    Florian Fuchs: „Das war ein unglaublicher Fight! Die Holländer sind kurz vor der Pause gut uns Spiel gekommen, nachdem wir sie vorher eigentlich ganz gut unter Kontrolle hatten, und haben dann im Laufe der zweiten Hälfte enorm Druck gemacht und ihr typisches Spiel aufziehen können. Da haben wir sie zu sehr machen lassen. Aber unglaubliches Gefühl, mit dem wir hier heute als Mannschaft auf dem Platz gestanden haben. Es war von der ersten Sekunde an zu spüren, dass wir den Sieg holen wollen. Es wurde für die anderen mitgekämpft. In den Penaltys mache ich selbst das eher bescheiden, aber es ist toll, dass man dann andere im Rücken hat, die einen auffangen. Wir können mit relativ breiter Brust ins Halbfinale gehen!“
    Christopher Rühr: „Das war sicher nicht unser bestes Spiel, auch weil wir durch den komischen Spielplan, mit jetzt drei Tagen Pause, schlecht wieder reingekommen sind, schwer auf Touren kamen. Aber wir waren in den entscheidenden Phasen da und haben eine richtig gute Moral unter Beweis gestellt. Jetzt bin ich doch sehr zuversichtlich, dass wir hier auch ins Finale kommen können.“
    Ferdinand Weinke: „Es ist ein richtig cooles Gefühl, als Team das Ding im Penaltyschießen geholt zu haben. Wir haben uns gut in die Partie reingearbeitet und sind, nach dem Rückstand vor der Pause, durch ein gutes drittes Viertel wieder zurückgekommen. Der Teamspirit ist so stark, dass wir trotz des späten Ausgleichs im Penaltyschießen die Ruhe behalten und die richtigen Entscheidungen getroffen haben. Das fühlt sich richtig gut an!“

    Die deutsche Mannschaft begann dominant. Im ersten Viertel kontrollierten die Mannen von Bundestrainer Stefan Kermas nach Belieben und setzten die Defensive der Niederländer unter Druck. Die erste Torchance hatten dementsprechend auch die Deutschen. In der 4. Minute trieb Danny Nguyen den Ball an der Grundlinie in den Kreis, doch seine scharfe Hereingabe fand keinen Abnehmer. Eine Minute später wurde Marco Miltkaus Schuss mit dem Fuß geblockt. Damit die erste Strafecke für die deutsche Mannschaft. Doch Didi Linnekogel scheiterte an Pirim Blaack im Kasten der Niederländer.
    Das deutsche Team war weiter am Drücker. In der 8. Minute holte Rühr nach einem starken Solo über die rechte Seite die zweite Strafecke. Doch Kapitän Martin Häner rutschte beim Schussversuch weg. Für die verdiente Führung sorgte in der 12. Spielminute Julius Meyer. Nach toller Vorarbeit von Mats Grambusch schoss Meyer den Ball von der Kreiskante souverän ins lange Eck und ließ Blaak dieses Mal keine Chance.
    In der Folge blieben die Deutschen dominant. Mit viel Ballbesitz hielten sie die Niederländer auf Distanz. Erst kurz vor dem Ende des ersten Viertel hatte die Mannschaft des niederländischen Trainers Max Caldas die erste Chance. Seve van Ass brachte den Ball an der Grundlinie in den deutschen Kreis. Nach Fußabwehr erfolgte anschließend die erste Ecke für die Niederlande. Diese vergab Kapitän Billy Bakker aber deutlich.

    Auch im zweiten Viertel begannen die Deutschen gut. Die Elf von Stefan Kermas erarbeitete sich viel Ballbesitz konnte diesen aber nun gegen eine verbesserte niederländische Abwehr nicht mehr ausspielen. Vielmehr sorgten die Niederländer für das nächste Ausrufezeichen. In der 21. Spielminute ging Mirco Pruijser an der Grundlinie in den Kreis und legte auf Seve van Ass ab. Dieser scheiterte noch an Tobias Walter, doch Pruijser stand am langen Pfosten goldrichtig und drückte den Ball über die Linie.
    Nach dem Ausgleich verlor das deutsche Team den Faden. Die Niederländer kombinierten nun sicherer und nutzten auch Fehler im deutschen Aufbauspiel besser aus. Schon direkt nach dem 1:1 bewahrte Walter sein Team gleich zwei Mal vor dem Rückstand. Die beste Chance aus deutscher Sicht hatte in dieser Phase Linnekogel, der nach einem Konterschlenzer von Rühr und einer Hereingabe von Fuchs, knapp an Sam van der Ven im Kasten der Niederländer scheiterte.
    Der Schlenzer des Deutschen wurde sehenswert von van der Ven pariert. Doch die deutsche Mannschaft rannte nun den Niederländern hinterher, die noch vor der Pause in Führung gingen. In der 27. Spielminute nutzte Bjorn Kellermann eine Hereingabe von der rechten Seite und netzte mit einer argentinischen Rückhand von der Kreiskante zum 1:2 ein.

    Nach der Halbzeitpause schwächten sich die Niederländer selbst. Tristan Algera erhielt in der 33. Spielminute die Grüne Karte. Das Überzahlspiel nutzte das deutsche Team sofort aus. Von der rechten Seite passte Martin Häner auf Christopher Rühr. Dieser legte ab auf Florian Fuchs und der Deutsche schoss den Ball mit einer sauberen Vorhand in die rechte Ecke des niederländischen Tores.
    Der Ausgleich gab dem deutschen Team Sicherheit zurück. Es entwickelte sich so ein Spiel auf Augenhöhe. Dabei blieben die Strafecken auf beiden Seiten erschreckend schwach. Sowohl die Deutschen als auch die Niederländer verstoppten die Bälle und schafften es nicht, ein einziges Eckentor zu schießen. So mussten es beide Mannschaften aus dem Spiel heraus versuchen. Dabei holte sich Algera in der 40. Spielminute die Gelbe Karte ab und brachte die deutsche Mannschaft bis zum Abpfiff des dritten Viertels in Überzahl.
    Wieder verstanden es die HONAMAS dieses zu nutzen. Florian Fuchs setzte den niederländischen Torhüter mit einer guten argentinischen Rückhand unter Druck. Dieser ließ abtropfen und Constantin Staib nutzte seine Chance. Aus dem spitzen Winkel netzte er durch die Beine von Blaak zum 3:2 ein. Noch vor dem Abpfiff des Viertels hatten die Deutschen die Chance zum 4:2, doch Linnekogels Ecke landete im Block der Niederländer.

    Das entscheidende Viertel war vor allem durch die Bemühungen der Niederländer geprägt. In der 51. Spielminute verzog Mirco Pruijser und drosch das Spielgerät knapp über das deutsche Tor. Kurze Zeit später parierte Tobias Walter hervorragend gegen Billy Bakker. Der niederländische Kapitän tauchte im Eins-gegen Eins vor dem deutschen Torwart auf. Doch Walter verkürzte geschickt die Ecke und blockte den Schuss des Niederländers ab.
    Deutschland versuchte vor allem durch Konter gefährlich zu bleiben. In der 52 Spielminute scheiterte Florian Fuchs nach einem Konter über Johannes Große allerdings ebenfalls am Keeper. Es ging in die Schlussphase in der die deutsche Mannschaft nur noch verteidigte. Eine Minute vor dem Ende agierte Walter erneut sicher, als er Pruijsers Drehschuss aus kurzer Distanz über die Latte lenkte. Doch 25 Sekunden vor dem Ende konnte auch der deutsche Keeper nichts mehr ausrichten. Wieder kam Pruijser am langen Eck unbehelligt an den Ball und drückte diesen nach Vorarbeit von Robbert Kempermann über die Linie zum 3:3.

    So ging es ins Penaltyschießen. Billy Bakker übernahm als erster Schütze die Verantwortung, doch der Kapitän der Niederländer schoss übers Tor. Auch Florian Fuchs, der erste deutsche Schütze, setzte den Ball über das Tor. Mirco Pruijser, der Spieler des Tages auf niederländischer Seite, verwandelte anschließend sicher zum 3:4. Auch Mats Grambusch blieb souverän, verlud den niederländischen Keeper Blaak und netzte mit einer argentinischen Rückhand ein. Robbert Kempermann scheiterte nach einer guten Abwehr von Tobias Walter. Sein Lupfer landete nach dem Ablaufen der Zeit im Tor. Auf deutscher Seite machte es Marco Miltkau besser und verwandelte seinen Penalty nach einem schönen Seitenwechsel zum 5:4. In der Folge waren auch van Ass, Linnekogel und Kellermann erfolgreich. So kam es mit dem letzten Versuch auf Christopher Rühr an. Der Deutsche, der mit einem Tapeverband am Kopf spielte, ließ nichts anbrennen, verlud Blaak und schoss das junge deutsche Team mit seinem Tor ins Halbfinale.

    Tore:
    1:0 Julius Meyer (12.)
    1:1 Mirco Pruijser (21.)
    1:2 Björn Kellermann (27.)
    2:2 Florian Fuchs (34.)
    3:2 Constantin Staib (41.)
    3:3 Mirco Pruijser (60.)

    Penaltyschießen:
    3:3 Billy Bakker verschießt
    3:3 Florian Fuchs verschießt
    3:4 Mirco Pruijser verwandelt
    4:4 Mats Grambusch verwandelt
    4:4 Robbert Kempermann verschießt
    5:4 Marco Miltkau verwandelt
    5:5 Seve van Ass verwandelt
    6:5 Dieter Linnekogel verwandelt
    6:6 Björn Kellermann verwandelt
    7:6 Christopher Rühr verwandelt

    Strafecken:
    GER 4 (kein Tor) / NED 6 (kein Tor)

    Grüne Karte:
    Tristan Algera, NED, 33. Spielminute

    Gelbe Karte:
    Tristan Algera, NED, 40. Spielminute (grobes Foulspiel)

    Schiedsrichter:
    Marcin Grochal (POL) / Dan Brastow (ENG)

    Die Spiele können übrigens über DAZN live verfolgt werden!

    Top-Spiele für unsere Damen am Bundesliga-Wochenende

    Zwei wichtige Spiele stehen für unsere Damen am Wochenende in der Bundesliga auf dem Programm:

    • Am Samstag geht es zum brisanten Derby nach Duisburg um 14:00 Uhr beim Club Raffelberg
    • Am Sonntag ist um 12:00 Uhr BW Köln in der Lehnerhalle zu Gast

    Hinkommen und Anfeuern – die Damen zählen auf grünweiße Unterstützung!!!

    World-League: Ferdi und Fürki mit den Honamas im Viertelfinale

    Nein, wir haben Ferdi und Fürki nicht vergessen, auch wenn die Hockeynationalmannschaft gerade bei uns mit Adventsmarkt und Bundesliga-Auftakt etwas unterging…
    Gestern schlossen die Honamas mit einem 2:0-Sieg gegen Indien die Gruppe bei der Word League als 1. ab – nach vorherigem 2:0-Sieg gegen England und 2:2-Unentschieden gegen Australien.
    Jetzt geht am Nikolaustag mit dem Viertelfinale gegen den 4. der Gruppe B weiter – der Gegner wird aber erst heute ausgespielt.
    Wir drücken dem Team und Ferdi und Fürki die Daumen!

    Ferdi wie immer mit vollem Einsatz - Foto: FIH

    Fürki, wie wir ihn kennen, mit Dynamik nach vorn - Foto: FIH

    Hallenhockey-Bundesliga: Arbeitssieg der Herren gegen den Düsseldorfer HC

    3 Punkte gewonnen, aber wie immer schwer getan gegen den Düsseldorfer HC…
    Für die Herren geht es in der Bundesliga erst am 16./17. Dezember weiter mit dem Topspiel gegen RW Köln am 16.12. um 16 Uhr in der Lehnerhalle und dem Derby gegen Kahlenber am 17.12. um 12 Uhr in der innogy Sporthalle.

    Bericht www.hockeyliga.de:

    In der Gruppe West der Hallenhockey-Bundesliga hat sich Uhlenhorst Mülheim wie erwartet gegen den Düsseldorfer HC durchgesetzt. Der 8:7-Sieg (5:4) vor 300 Zuschauern war allerdings ein hartes Stück Arbeit, wie HTCU-Trainer Omar Schlingemann nach Spielschluss analysierte: “Ingesamt geht der Sieg in Ordnung. Auch wenn wir keinen sonderlich guten Tag erwischt haben, waren wir fast immer vorne. Ein Kompliment geht von mir an den DHC, der eine echt gute Truppe hat.” Auch sein Gegenüber Mirko Stenzel war mit der spielerischen Leistung seiner Mannschaft überwiegend zufrieden: “Das war ein ordentlicher Auftakt, für den wir uns leider nicht belohnen konnten.”

    Den deutlich besseren Start erwischten die Uhlen und führten früh mit drei Toren. Erst nach gut 22 Minuten kamen die Gäste offensiv in Fahrt und forcierten kurzweilig einen offenen Schlagabtausch mit satten sechs Toren in acht Minuten. Erst der Halbzeitpfiff der besonnenen Schiedsrichter, die ohne Karte auskamen, beendete die Torflut. DHC-Trainer Stenzel freute sich über die gute Phase: “Ab unserem ersten Tor haben wir gemerkt, dass heute was geht. Leider kam der Halbzeitpfiff dann aber zu früh für uns.”

    Malte Hellwig zeigte sich schon in Hallenlaune mit 3 Treffern!

    Auch nach dem Seitenwechsel war es weiterhin ein offenes Spiel mit etlichen Offensiv-Aktionen auf beiden Seiten. Dass sich am Ende die favorisierten Uhlenhorster durchsetzen, hatte vor allem seine Ursache in der Abgeklärtheit vor dem Tor. Während der HTCU vorne traf, machte der DHC in der entscheidenden Phase unnötige Fehler, wie Stenzel empfand: “Beim 6:6 stand das Spiel kurzzeitig auf Messers Schneide. Leider haben wir da dumme Fehler gemacht, sodass wir uns ankreiden müssen, dass wir wohl noch zu grün hinter den Ohren waren.” Omar Schlingemann zeigte sich von der Leistung seines Teams in der zweiten Hälfte nicht angetan: “Spielerisch können und müssen wir zulegen.”

    Uhlenhorst Mülheim – Düsseldorfer HC 8:7 (5:4)
    Tore:
    1:0 Tobias Matania (3., KE)
    2:0 Malte Hellwig (7.)
    3:0 Jan Schiffer (12.)
    3:1 Moritz Rünzi (23.)
    4:1 Malte Hellwig (24.)
    4:2 Raphael Hartkopf (25.)
    5:2 Thilo Stralkowski (29.)
    5:3 Raphael Hartkopf (29.)
    5:4 Daniele Cioli (30.)
    6:4 Thilo Stralkowski (31.)
    6:5 Moritz Rünzi (37.)
    6:6 Moritz Rünzi (38.)
    7:6 Malte Hellwig (44.)
    8:6 Lukas Windfeder (48.)
    8:7 Dominic Giskes (59.)
    Ecken: 7 (2 Tore) / 5 (0 Tore)
    Zuschauer: 300
    Schiedsrichter: M. Knülle / G. Schmitz

    Knappe Niederlage für unsere Damen im ersten Bundesliga-Spiel gegen den DHC

    Das war denkbar knapp – erst in der vorletzten Minute erzielte DHC den Siegtreffer gegen unsere Damen. Ein Punkt wäre verdient gewesen!
    Am nächsten Samstag geht es weiter mit dem Derby gegen Raffelberg am Samstag um 14 Uhr in Duisburg und dem Heimspiel gegen BW Köln am Sonntag um 12 Uhr in der Lehnerhalle.

    Bericht www.hockeyliga.de:
    Zum Saisonstart in die Hallensaison der Staffel West trafen am Samstag die Damen von Uhlenhorst Mühlheim und des Düsseldorfer HC aufeinander. In einem engen und kampfbetonten Spiel setzten sich am Ende die Gäste nach einer interessanten zweiten Halbzeit mit 4:3 durch.

    In der ersten Spielhälfte hatten beide Mannschaften zunächst langsam ins Spiel gefunden. Dabei konnten die Mülheimerinnen den ersten Treffer landen und gingen in der 18. Spielminute in Führung. Diese währte allerdings nur drei Minuten und auch zur Pause blieb es beim knappen Unentschieden.

    Alica Wahl war nach längerer Verletzungspause wieder dabei Foto: Oliver Müller

    Die zweite Hälfte bot dann allerdings zumindest für die Zuschauer viele Tore, die meist durch fehlende Abstimmung zustande kamen. Nachdem der DHC zweimal in Führung gegangen war, traf die stark auftretende Maren Kiefer wenige Minuten vor Schluss zum 3:3 Ausgleich. Doch die Düsseldorferinnen ließen nicht locker und kamen schließlich in der 58. Spielminute durch Elisa Gräve doch noch zum Siegtreffer. Schlussendlich die Belohnung für einen kämpferischen Auftritt.
    Auf Seiten von Uhlenhorst Mühlheim überwog nach dem Spiel die Enttäuschung über die knappe Niederlage. Mark Spieker: „Das ist natürlich eine sehr unglückliche Niederlage und fühlt sich nicht gut an. Wir wurden heute um die Punkte gebracht und haben einfach nicht gut verteidigt.“

    Nico Sussenburger sah den Auftritt beider Mannschaften dagegen als typisch für ein Auftaktspiel in die Hallensaison und erklärte: „Wir waren heute technisch natürlich noch nicht auf Topniveau und hatten im Spiel wenig Fluss. Bezeichnend ist auch, dass die meisten Tore nach individuellen Fehlern fallen. Am Ende sind es für uns gute drei Punkte, aber wir wissen, dass es auch mit einem Unentschieden hätte ausgehen können.”

    Uhlenhorst Mülheim – Düsseldorfer HC 3:4 (1:1)
    Tore:
    1:0 Maren Kiefer (18.)
    1:1 Luisa Steindor (21.)
    1:2 Tessa-Margot Schubert (37.)
    2:2 Katharina Kiefer (39.)
    2:3 Luisa Steindor (52.)
    3:3 Maren Kiefer (56.)
    3:4 Elisa Gräve (58.)
    Ecken: 6 (0 Tore) / 2 (0 Tore)
    Zuschauer: 80
    Schiedsrichter: D.Scharwächter / G.Schmitz

    Nominierung für Timmi zum Rising Star of the Year – jetzt abstimmen!

    Tolle Auszeichnung für Timmi Herzbruch: der Welthockeyverband hat ihn zum Rising Star of the Year nominiert!
    Und ab sofort seid ihr gefragt: votet für Timmi und macht ihm zum Rising Star of the Year – direkt hier bis zum 14. Dezember: Rising Stars!

    Votet jetzt für Timmi!

    Start der Hallenhockey-Bundesliga mit zwei Heimspielen am Samstag

    Für unsere 1. Damen und 1. Herren startet morgen die Hallenhockey-Bundesliga mit zwei Heimspielen gegen den Düsseldorfer HC!
    Die Damen starten um 14 Uhr und die Herren im Anschluss um 16 Uhr in der Halle an der Lehnerstraße.

    Auch in diesem Jahr ist die Saison wieder kurz und knackig: Die 10 Liga-Spieltage enden bereits am 21. Januar, für den 27. Januar sind die Viertelfinalspiele angesetzt und die Final Four in Stuttgart sind am 3./4. Februar 2018 – man sollte also kein Spiel verpassen!
    Die Teams bauen auf eure Unterstützung!
    Wer nicht in der Halle sein kann: auch in der Halle übertragen wir die Spiele live auf Uhlen.TV!

    Schöner Artikel über Jo Schmitz in der Mülheimer Woche: Ein feiner Kerl

    Ein feiner Kerl

    Ruhig und konzentriert auf dem Kunstrasen, erfolgreich als Torjäger und Spieler beim HTC Uhlenhorst. Selbstbewusst, zielstrebig, diszipliniert, so ist er als Trainer: Johannes „Jo“ Schmitz.

    Der erst 29jährige Schmitz hat schon früh mit dem Hockey angefangen. Als vierjähriger Sprössling kam er zum HTC Uhlenhorst. Seltsamer Weise. Denn sein Vater hat in der Nachbarstadt Duisburg beim Club Raffelberg gespielt. Jo Schmitz ist in seiner sportlichen Karriere sechs Mal Deutscher Meister im Jugendbereich geworden. Drei Titel sammelte er bei den A-Knaben und zwei weitere kamen als B-Jugendlicher und einer als A-Jugendlicher dazu. Bei den Senioren hatte er das Glück mit den Uhlen 2014 in der Halle Deutscher Meister zu werden. Dazu gesellen sich noch Berufungen in die Nationalmannschaft. Doch schon früh wuchs der Wunsch etwas mit Kindern und Jugendlichen zumachen. Denn Jo hatte schon während seiner aktiven Zeit als Spieler beim HTCU Betreuungsaufgaben im Nachwuchsbereich bei den Uhlen übernommen. So begann er sich auf die Trainerkarriere zu besinnen und absolvierte die Übungsleiterausbildung (Trainer C) und legte erfolgreich die Prüfung als B-Trainer ab. Immer und immer wieder hat er dem „Cheftrainer“ im Nachwuchsbereich Arndt Herzbruch über die Schulter geschaut. „Ich habe viel von ihm gelernt und Arndt hat mich immer freundschaftlich, kollegial und lehrreich unterstützt.“ sagt Schmitz. Kein Wunder, dass andere Mächte auf ihn aufmerksam wurden. Der Junioren Bundestrainer des Deutschen Hockeybundes (DHB) hatte ihn angerufen und eine Vollzeitstelle am Olympiastützpunkt Ruhr angeboten. Zuständig sollte Johannes Schmitz da für die Kaderathleten ab U16 tätig werden. „Das sind hauptsächlich Aktive im Ruhrbezirk.“ (Krefeld; Raffelberg; Uhlenhorst) erzählt Jo. Und keine Frage, dass er dieses Angebot dankend annahm. Dadurch vernachlässigte er sein BWL-Studium und konzentrierte sich ganz aufs Hockey.

    Jo Schmitz freut sich auf die Hallensaison Foto: Heinz Haas, Mülheimer Woche

    Anfrage vom Cheftrainer

    Als dann auch noch Omar Schlingemann, der Trainer der Senioren des HTC Uhlenhorst, ihn fragte, ob er mit in sein Trainerteam als Co-Trainer kommen wollte war die Sache klar. „Das war einfach toll, spannend und Anerkennung meiner bisherigen Arbeit.“
    In diesem Jahr bestand Schmitz auch erfolgreich die Ausbildung als A-Trainer. Und nach wie vor ist er zusätzlich zu seiner Trainerstelle beim DHB auch für „seine Uhlen“ tätig. Gemeinsam mit Cheftrainer Jugend, Arndt Herzbruch betreut und trainiert er die Jugend A der Uhlen. Sein Mentor Herzbruch ist voll des Lobes: „Jo ist ein ehrlicher, aufrichtiger und lieber Mensch. Da gibt’s nichts dran zu rütteln.“ So was spricht sich rum und weckt Begehrlichkeiten. Doch obwohl es auch Interesse und Anfragen von anderen Vereinen gibt, sagt Jo: „Für die Uhlen schlug mein Herz als Spieler früher und jetzt auch als Trainer.“ bekennt er sich „schuldig“ im Sinne des Vereins! Aber nicht nur als feiner Kerl, auch als junger Trainer hat er Qualität. „Er ist eine ganz wichtige Person im Trainerteam des HTC Uhlenhorst. Er kommt gut bei den Aktiven an und bleibt den Uhlen hoffentlich noch lange erhalten.“ äußerst Herzbruch einen persönlichen Wünsch. Denn er hat bereits in seiner noch jungen Trainerkarriere bereits etliche Erfolge zu verzeichnen. In den letzten Jahren holte er sieben Jugendtitel an den Uhlenhorst. Vier Mal an der Seite von Herzbruch und drei Mal solo!

    Die Hallensaison beginnt

    Jetzt geht es als Co-Trainer von Omar Schlingemann in die Halle. Und auch Schlingemann hat nur lobende Worte für Jo übrig. „Bereits jetzt verfügt Jo über unglaubliche Technik- und Taktikkenntnisse. Er ist schon sehr weit für sein Alter. Und ein feiner Kerl sowie ein absoluter Uhlenhorster!“ Am Samstag, dem 2. Dezember beginnt der Budenzauber. Um 16 Uhr treffen die Uhlen in der Sporthalle an der Lehnerstraße auf den Düsseldorfer HC. Weiter geht es mit den Paarungen gegen Rot-Weiß Köln (Samstag 16.12. um 16 Uhr; Sporthalle Lehnerstr.) und das Lokalderby gegen den Kahlenberger HTC steigt am Sonntag, dem 17. Dezember um 12 Uhr. Dieses Match findet in der innogy-Sporthalle statt.

    Heinz Haas, Mülheimer Woche, www.lokalkompass.de

    Hallen-Tennisplätze: Einzelstunden spontan buchen

    Eine Buchung von Einzelstunden in unserer Tennis-Halle ist nach wie vor möglich – die Buchung erfolgt über das Buchungssystem Tennis04!

    Der Zugang zur Halle erfolgt über den Schlüsselsafe im Eingangsbereich. Auf Anfrage bei Tom Schreiner (Handy-Nr. 0152 23589406) oder bei Nichterreichbarkeit beim Tenniswart Jan Hendrik Söller (Handy-Nr. 01515 5154055) wird der Zugangscode zum Safe (vor der Eingangstür zur Halle – links an der Wand) mitgeteilt und Schlüssel sowie Lichtmarken freigegeben. Nach dem Spiel muss der Schlüssel wieder im Safe deponiert werden. Die Verrechnung erfolgt über das Sekretariat im Clubhaus (per Barzahlung oder Überweisung). Sollte der Sportwart telefonisch nicht erreichbar sein, kann an Werktagen zwischen 8:00 Uhr bis 16:00 Uhr der Zugangscode zum Schlüsselsafe beim Platzwart Peter Adamczik (Handy-Nr. 01573 4848945) abgefragt werden.
    Gerade auch am Samstagnachmittag ab 17 Uhr oder in den Mittagszeiten sind noch einzelne Stunden frei.

    100. Eulen-Titel gewürdigt

    Mit einem schönen Artikel von Manfred Rixecker hat die Hockeyzeitung unseren 100. DM-Titel unserer Vereinsgeschichte gewürdigt. Ganz sicher eine Leistung, auf die wir gemeinsam sehr stolz sein dürfen, was aber gleichzeitg auch für uns alle Verpflichtung und Ansporn für die Zukunft sein sollte. Hier zum lesen.

    Uhlen-Adventsmarkt am 1. Dezember

    Am 1. Dezember lädt der HTC Uhlenhorst zum 3. Uhlen-Adventsmarkt am Club!
    Ab 16 Uhr heißt es wieder: von Canapés bis Waffeln, von Glühwein bis Prosecco, von Bastelarbeiten bis Versteigerung – alle Teams haben sich angestrengt, waren fleißig und bieten Leckereien und schöne Weihnachts-Mitbringsel an!
    Und das Beste ist: alles für den guten Zweck – in diesem Jahr gehen die Erlöse an die Mülheimer Einrichtungen Raphaelhaus und Rolli Rockers Sprösslinge e.V.!
    Also bringt Omas und Opas mit, Freunde und Bekannte, Tanten und Onkel – und lasst uns alle zusammen beim 3. Uhlen-Adventsmarkt feiern!

    Am 1. Dezember ab 16 Uhr lädt der Club zum Uhlen-Adventsmarkt

    World-League: Danas mit Maike Schaunig verpassen das Halbfinale unglücklich im Penalty-Shootout

    Bericht hockey.de:
    Danas verpassen das Halbfinale im Penaltyschießen
    World-League-Finalturnier, Viertelfinale: Deutschland – Korea 4:6 n.P. (3:3, 1:1)

    22.11.2017 – Die deutschen Damen haben den Halbfinaleinzug beim World-League-Finalturnier in Auckland knapp verpasst. Im Penaltyschießen verlor das Team von Neu-Bundestrainer Xavier Reckinger das Viertelfinale, das man eigentlich über weite Phasen beherrscht hatte. 15 Strafecken und viele Chancen aus dem Spiel heraus führten zu drei Toren. Doch durch einige leichte Fehler und Unkonzentriertheiten brachte man die Asiatinnen immer wieder zurück ins Spiel. Im Penaltyschießen hatten die koreanischen Schützinnen dann die deutlich besseren Nerven als die deutschen.

    Das deutsche Team mit Maike Schaunig verpasst das Halbfinale knapp - Foto: Media.FIH.CH

    Bundestrainer Xavier Reckinger: „Es ist schwer, direkt nach diesem emotionalen Spiel ein Fazit zu ziehen. Eigentlich bin ich happy mit unserer Performance – insbesondere im Vergleich zum Argentinien-Spiel gestern. Wir haben das gemacht, was wir uns vorgenommen hatten – waren vielleicht defensiv in einigen Situationen nicht fokussiert genug und haben da unnötige Chancen zugelassen. Das Match bringt uns aber im Learning extrem weiter. Es ist gut, dass wir jetzt mal einen Ruhetag vor dem ersten Platzierungsspiel haben, nachdem wir heute ganz sicher benachteiligt waren, weil Korea einen Ruhetag hatte vor dem Spiel und wir nicht.“
    Lisa Altenburg: „Eigentlich müssen wir es über das Spiel gewinnen. Wir hatten Chancen genug, um es innerhalb der 60 Minuten für uns zu entscheiden. Wir haben die langen Bälle, über die sie – wie wir wussten – immer kommen, ab und ab zu naiv verteidigt. Die Enttäuschung ist schon sehr groß, weil wir uns nach der starken Gruppenphase deutlich mehr versprochen hatten.“
    Nike Lorenz: „Es ist mega enttäuschend – lassen wir dabei das Penaltyschiepen mal außen vor, weil da auch Glück eine Rolle spielt und Korea das auch wirklich gut gemacht hat. Aber das Match müssen wir über das Spiel einfach gewinnen. Die schießen starke Ecken und haben uns da gut ausgeguckt. Aber wir müssen uns einfach nur für ein gutes Spiel belohnen, hatten mehr als genug Gelegenheiten dazu – und tun es nicht. Jetzt geht der Fokus voll auf Platz fünf. Mit etwas anderem möchte ich nicht nach Hause fahren!“

    Die Deutschen Damen ließen von Beginn an keinen Zweifel daran, dass sie dieses Viertelfinale unbedingt gewinnen wollten. Sehr dominant bauten sie auf und erarbeiteten sich gute Kreisszenen. Die erste gute Chance hatte Camille Nobis in der 8. Minute, deren Block noch knapp neben das Tor ging. Eine Minute später erarbeitete Elisa Gräve exzellent die erste Ecke, der sich zwei Folgeecken anschlossen. Und die verwertete Nike Lorenz mit einem harten Schlenzer ins obere linke Toreck zur verdienten Führung (9.).
    Im Konter hatten die Koreanerinnen danach ihre erste Chance, doch Ciupka hatte keine Mühe mit dem flachen Schlag. Danach weiter das sehr dominante deutsche Spiel. Die DANAS erarbeiteten sich Chance auf Chance, waren in jedem Belang überleben. In der 15. Minute sah Jungeun Seo eine Grüne Karte wegen Fouls an Charlotte Stapenhorst. Das DHB-Team daher zu Beginn des zweiten Viertels in Überzahl. Und dann setzte Lisa Altenburg Marie Mävers exzellent ein, deren Stecher nur Zentimeter am oberen linken Torwinkel vorbeiging.
    Als Hyoju An gegen Anne Schröder beim Freischlag den Abstand nicht einhielt, gab es erneut eine Zwei-Minuten-Strafe (21.) und Überzahl für die Deutschen. In dieser Phase allerdings die Aktionen nicht klar genug, um diesen Vorteil nutzen zu können. Bei Gleichzahl kam Korea zum zweiten gefährlichen Konter, den Park mit einem zu hohen Schuss über das Tor abschloss (24.). Korea in dieser Phase jetzt besser im Spiel. Hong hatte eine Stecherchance, setzte diesen aber auch über das Tor (27.).
    Selin Oruz sah dann wegen Ball Wegspielens eine Grüne Karte. Und der direkt anschließende Konter über die rechte Seite brachte den eigentlich unnötigen Ausgleich, als nach Flanke von rechts Hyejin Cho frei am linken Pfosten in den Ball reinrutschte und mit der Rückhand einblockte (28.). Sehr ärgerlich dieses Halbzeitergebnis aus deutscher Sicht, hatte man Korea durch leichte Fehler und unnötiger Hektik doch selbst stark gemacht und zwei Überzahlphasen in diesem Viertel sehr ineffektiv gespielt.

    Zu Beginn des dritten Viertels kassierte Korea schon in den ersten Sekunden die erste Gelbe Karte wegen Ball Wegspielens. Das Überzahlspiel blieb etwas zu hektisch. Stapenhorst hatte eine kleine Chance, bei der der Ball aber hoch über das Tor geblockt wurde. Eine katastrophale Fehlentscheidung von Schiedsrichterin Lin Miao, die ein klares Fuß einer Koreanerin übersah, begünstigte die erste Eckenentscheidung für Korea in der Folgeszene. Und der abgefälschte Schlenzer von Heesun Jang ging dann unglücklich durch Ciupkas Schoner zum 1:2 ins Tor (35.).
    Die Deutschen holten sich sofort im nächsten Angriff die vierte Ecke, der die fünfte und sechste folgten. Und diese klappte als Stechervariante auf den rechten Pfosten, wo Marie Mävers das Anspiel von Janne Müller-Wieland zum 2:2 stark im Tor unterbrachte (36.).
    Die DANAS blieben dran. Ein Sensationspass von Nike Lorenz brachte die nächste Ecke, gegen die die Koreanerinnen den Videobeweis nahmen und dadurch verloren, weil sie kein Recht bekamen. Diese führte zur achten Ecke im Anschluss. Bei der traf Rausgeberin Altenburg aus kurzer Distanz die Latte (37.). Kurz darauf hatte Amelie Worthmann nach schönem Solo die Riesenchance, scheiterte aber aus kurzer Distanz an Keeperin Soo Ji Jang. Egal, die Deutschen holten wenig später Ecke Nummer neun, waren nun wieder klar überlegen.
    Es gab in Folge Ecke Nummer zehn. Dieses Mal parierte Jang aber den hohen Schlenzer von Nike Lorenz stark. Doch es ging so weiter. Als Kim wieder einen Ball wegspielte, gab es Ecke Nummer elf, die erneut verstoppt wurde und zum Konter wurde, den Camille Nobis entschärfen konnte. Pieper holte kurz darauf die zwölfte Ecke heraus. Und die wurde als Variante auf das rechte Pärchen gespielt, wo Nike Lorenz mit einem harten Schlenzer halbhoch auf den rechten Pfosten das 3:2 (42.) brachte. Doch Unachtsamkeiten in der Rückwärtsbewegung kosteten im Anschluss die zweite Ecke für Korea und den erneuten Ausgleich, weil Korea nach einer von Ciupka gehaltenen 270-Grad-Variante schneller schaltete und Seunga Park am linken Pfosten eingesetzt wurde, die frei zum 3:3 einblocken konnte.
    Zehn Sekunden vor der letzten Viertelpause kassierte Korea durch Undiszipliniertheit eine weitere Ecke und erneut Gelb gegen Torschützin Hyoju An. Die Stechervariante auf rechts wurde auf Kosten einer weiteren Ecke gehalten, die gut abgelaufen wurde. Die Deutschen dadurch mit fünf Minuten Überzahl zu Beginn des Schlussviertels. Es gab danach Gelb für Hannah Granitzki, weil sie einen Einschlag für sich ausführte. Sie wurde dabei von einer falschen Anzeige von Schiedsrichterin Lin Miao irritiert, die ihren eigenen Lapsus nicht einsah und stattdessen die Deutsche auf die Strafbank schickte.
    Es gab in Folge Ecke für Korea, die aber gut verteidigt wurde. In der 54. Minute gab es die nächste Ecke fürs DHB-Team wegen nicht eingehaltenen Abstands. Die Variante auf Rausgeberin Altenburg klappte nicht. Im Konter nutzte Nr. 11 eine Eins-gegen-Eins-Chance gegen Ciupka zum Glück nicht, sondern traf das Außennetz von links. Pieper hatte nach guter Seitenverlagerung von Anne Schröder die nächste deutsche Chance, traf aber den Schuss zu mittig, so dass Jang keine Mühe hatte (51.).
    Ciupka und Lorenz wehrten eine Großchance Koreas ab, als die Deutschen gerade wieder komplett waren. Danach die DANAS wieder im Vorwärtsgang, aber ohne daraus Kapital schlagen zu können. Pelegrina verletzte sich bei einem Flankenlauf in den Kreis, konnte aber weiterspielen (56.). Altenburg stahl einen Ball stark im Aufbau, aber Marie Mävers konnte den Ball am Kreisrand nicht kontrollieren. Altenburg hatte die nächste Großchance mit einem guten Stecher den Jang stark parierte (57.).
    Es lief nun die Zeit weg, beide Teams konnten keine Torchancen mehr erarbeiten. So musste das Penaltyschießen über den Halbfinal-Einzug entscheiden.

    Tore:
    1:0 Nike Lorenz (KE, 9.)
    1:1 Hyejin Cho (28.)
    1:2 Heesun Jang (KE, 35.)
    2:2 Marie Mävers (KE, 36.)
    3:2 Nike Lorenz (KE, 42.)
    3:3 Seunga Park (KE, 43.)

    Penaltyschießen:
    Lisa Altenburg scheiterte an Jang und setzte dann einen Lupfer auf das Tor
    Mi Hyun Park machte es sehr souverän und traf zum 3:4.
    Marie Mävers scheiterte ebenfalls an der gut reagierenden Jang.
    Seunga Park setzte einen Rückhandschuss halbhoch links zum 3:5 ins Tor.
    Nike Lorenz hatte Glück, traf die Kugel nicht voll, die dadurch aber zum 4:5 ins Tor trudelte.
    Und Julia Ciupka hielt dann gegen Yuri Lee und nährte damit die Hoffnungen.
    Stapenhorst schoss aber Jang mit der Rückhand an, die dadurch leicht parieren konnte.
    Und Eunji Cho traf an Ciupkas Schienen vorbei zum 4:6 und sicherte Korea damit den Halbfinaleinzug

    Ecken: GER 15 (3 Tor) / KOR 3 (2 Tore)

    Schiedsrichter: Lin Miao (CHN) / Melissa Trivic (AUS)